Mehr Photovoltaik auf Gewerbedächern – Kampagne 2021+

Eine Kampagne des:

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Mit Unterstützung von:

LEE NRW
IHK NRW

Information

Reinigung

PV-Anlagen sind ganzjährig dem Wetter und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die Oberflächenbeschaffenheit und die Neigung der PV-Module begünstigten einen selbstreinigenden Effekt, z. B. während eines Regenschauers. Stärkere Verschmutzungen durch Staub aus Landwirtschaft, Industrie oder Straßenverkehr, durch Laub oder Tiere  können auf längere Sicht dennoch zu Ertragsminderungen führen.

Um dem entgegenzuwirken, können für die Reinigung der PV-Module spezialisierte Dienstleister eingesetzt werden. Die Kosten fallen von Region zu Region unterschiedlich aus und bewegen sich zwischen 1 und 3 Euro pro Quadratmeter Modulfläche. Die Notwendigkeit einer Reinigung ist dabei Ermessenssache. Sie ist dann sinnvoll, wenn die Verluste in Folge einer Ertragsminderung die Kosten einer Reinigung übersteigen. Insbesondere bei Anlagen in der Nähe von emissionsintensiven Industriegebieten oder landwirtschaftlichen Betrieben kann eine regelmäßige Reinigung in Betracht kommen. Punktuelle Verschmutzungen (z. B. Vogelkot), die auch zu Schäden an PV-Modulen führen können, fallen oft schon bei der Wartung auf und können in diesem Zuge entfernt werden.