Mehr Photovoltaik auf Gewerbedächern – Kampagne 2021+

Eine Kampagne des:

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

Mit Unterstützung von:

LEE NRW
IHK NRW

Information

Recycling

Abbildung: Pixabay
Abbildung: Pixabay
Die internationale Agentur für erneuerbare Energien (IREANA) und weitere Forschungsinstitute schreiben dem Recycling von Photovoltaikmodulen eine große Rolle in Bezug auf die Klimabilanz und den Umweltschutz zu. Moderne Recyclingverfahren erreichen Wiedergewinnungsquoten von 95 %. Das Recycling der in PV-Modulen enthaltenen Materialien wie Silizium und Aluminium verringert die sonst zum Abbau notwendigen Eingriffe in die Umwelt und ermöglicht auch den Wiedereinsatz in der Produktion von neuen PV-Modulen. Mit dem Recycling wird gewährleistet, dass mit der Photovoltaik eine über den gesamten Lebenszyklus nachhaltige Technologie zur Verfügung steht.

Im Rahmen des Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) ist geregelt, dass Inverkehrbringer von elektrischen Geräten, wozu auch Photovoltaikmodule gehören, die Rücknahme von Altgeräten organisieren müssen. Dazu werden Verkaufsmengen, Rücknahmemengen und Sammel- bzw. Recyclingquoten erfasst und an die zuständigen Behörden übermittelt. In Deutschland ist eine Sammelquote von 85 % vorgeschrieben.

Hierzulande wurden für die Organisation der Rücknahmeprozesse privatwirtschaftliche Unternehmen gegründet, denen sich Hersteller von Solarprodukten anschließen können. Viele Hersteller organisieren die Entsorgung jedoch auch selbst. Die Entsorgung ist für den Betreiber in der Regel nicht mit Zusatzkosten verbunden.